Jusos:"Wir brauchen kein Konjunkturpaket für die Rüstungsindustrie"

Lesezeit: 3 min

Jusos: Die Bundeswehr, sagt Juso-Chefin Jessica Rosenthal, setze ihre Mittel ineffektiv ein. Nötig sei eine Strukturreform und eine Reform des Beschaffungswesens. Im Bild: Bundeswehrsoldaten in Litauen.

Die Bundeswehr, sagt Juso-Chefin Jessica Rosenthal, setze ihre Mittel ineffektiv ein. Nötig sei eine Strukturreform und eine Reform des Beschaffungswesens. Im Bild: Bundeswehrsoldaten in Litauen.

(Foto: Mindaugas Kulbis/AP)

Juso-Chefin Jessica Rosenthal geht auf Distanz zu den Regierungsplänen zur Sanierung der Bundeswehr. Einem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro würde sie als Abgeordnete nicht zustimmen.

Interview von Mike Szymanski, Berlin

In der SPD wächst der Widerstand gegen das von Kanzler Olaf Scholz angekündigte 100-Milliarden-Euro-Paket für die Bundeswehr. Die Bonner Bundestagsabgeordnete Jessica Rosenthal, 29, die auch den Nachwuchsverband anführt, erklärt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, warum die Bundeswehr erst an sich arbeiten sollte, bevor sie zusätzliches Geld bekommt, was aus ihrer Sicht eine wehrhafte Gesellschaft ausmacht und wie Finanzminister Lindner dazu beitragen kann.

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