Bundeswehr:Rüstungspläne verschoben

Das Verteidigungsministerium hat laut einem Bericht der Welt am Sonntag auf Kritik des Bundesrechnungshofs reagiert und den Wirtschaftsplan für den 100-Milliarden-Euro-Schuldenfonds zur besseren Ausrüstung der Bundeswehr überarbeitet. Dabei setze das Ressort von Ministerin Christine Lambrecht (SPD) sechs Rüstungsprojekte auf eine Warteliste. Betroffen sind demnach das Heer und insbesondere die Marine. Demnach wird die Beschaffung eines Nachfolgemodells für den Transportpanzer Fuchs des Heeres zunächst zurückgestellt. Die Marine muss auf eine fünfte und sechste Fregatte 126 verzichten. Auch die Anzahl der Korvetten 130 wird dem Bericht zufolge von zehn auf sechs reduziert. Der Rechnungshof hatte hatte "erhebliche Mängel" moniert.

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