Zukunft der BundeswehrPistorius präsentiert die erste Militärstrategie der Bundesrepublik

Lesezeit: 3 Min.

„Sonst könnten wir Wladimir Putin auch gleich in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen“: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius legt bewusst nicht alle Szenarien offen.
„Sonst könnten wir Wladimir Putin auch gleich in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen“: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius legt bewusst nicht alle Szenarien offen. Kay Nietfeld/dpa

Das Konzept soll Aufbau, Struktur und Umfang der Streitkräfte für die Zukunft festlegen. Die Welt sei „unberechenbar“ geworden, sagt der Verteidigungsminister und warnt entschieden vor Russland.

Von Daniel Brössler, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

An den Anfang stellt Boris Pistorius ein Versprechen. Die Bundeswehr werde die Einsatzbereitschaft weiter stärken – „und das mit Tempo“. Der Verteidigungsminister ist gekommen, um ein neues Dokument mit dem Titel „Gesamtkonzeption militärische Verteidigung“ zu präsentieren. Es ist die erste Militärstrategie in der Geschichte der Bundesrepublik. „Selten war eine Militärstrategie so nötig wie in dieser historischen Phase“, sagt Pistorius. Die Bedrohungslage habe sich vor allem seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verschärft, außerdem werde die internationale Rechtsordnung infrage gestellt wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr.

Zur SZ-Startseite

Bundeswehr
:Getarnt wie ein Chamäleon

In einem Wald in Brandenburg übt die Bundeswehr mit aufblasbaren Panzern, Minenattrappen und Ponchos, potenzielle Kriegsgegner in die Irre zu führen. Als Wappentier dient dem Stützpunkt ein Meister der Täuschung.

SZ PlusVon Georg Ismar (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: