Gescheitertes MilliardenprojektFregatten-Aus hat ein Nachspiel für Pistorius

Lesezeit: 4 Min.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) im Juni 2024 bei der Kiellegung der Fregatte „F126 Niedersachsen“ in Wolgast, Mecklenburg-Vorpommern.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) im Juni 2024 bei der Kiellegung der Fregatte „F126 Niedersachsen“ in Wolgast, Mecklenburg-Vorpommern. Stefan Sauer/picture alliance/dpa

Als Anwalt des betroffenen Unternehmens sieht der CSU-Politiker Peter Gauweiler schwere Fehler beim Beschluss, das Projekt  zu stoppen, es drohen hohe Schadenersatzforderungen. Der Verteidigungsminister weist die Vorwürfe scharf zurück.

Von Georg Ismar, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass jeder Bundesverteidigungsminister irgendwann großen Ärger wegen eines schiefgelaufenen Rüstungsprojekts bekommt. Trotzdem war es erstaunlich, wie wenig Aufruhr das abrupt von Boris Pistorius (SPD) gestoppte Projekt zum Kauf neuer Fregatten vom Typ F126 zunächst auslöste. Immerhin hat Deutschland schon fast 2,5 Milliarden Euro dafür gezahlt – Steuergelder, die jetzt verloren sind.

Zur SZ-Startseite

MeinungBundeswehr
:Es braucht mehr Kontrolle, wie die Rüstungsmilliarden ausgegeben werden

SZ PlusKommentar von Georg Ismar
Portrait undefined Georg Ismar

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: