Surren der Drohnen:Der neue Sound des Kriegs

Lesezeit: 5 min

Ein Soldat der Bundeswehr startet bei der Nato-Übung "Quadriga" Anfang Mai in Litauen von einem Panzer die Drohne "Aladin". (Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Kleine Drohnen surren über ukrainische Schlachtfelder, sind aber auch in Deutschland eine Bedrohung. Einsatz und Abwehr der Geräte entwickeln sich mit rasender Geschwindigkeit. Die Bundeswehr hat enormen Nachholbedarf.

Von Georg Ismar, Georg Mascolo und Sina-Maria Schweikle

Es dröhnt und donnert, die Bundeswehr hat für ihren Minister alles aufgefahren, was sie so zu bieten hat. Panzer rollen feuernd über die staubige Fläche, auf einer eigens aufgebauten Tribüne haben sich Soldaten Stöpsel in die Ohren gesteckt und Ferngläser rausgeholt. Auf dem riesigen Truppenübungsplatz bei Vilnius simulieren Bundeswehrsoldaten im Rahmen der Großübung "Quadriga" die Abwehr eines russischen Angriffs, es ist Teil des deutschen Versprechens, Litauen im Kriegsfall zu verteidigen. Boris Pistorius fährt in einem Leopard-2-Kampfpanzer mit, dann steigt er in eine Panzerhaubitze 2000 um.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:Bastelstube des Todes

Der Mangel an Waffen zwingt die Ukrainer zur Improvisation. Wie eine Drohneneinheit dort auf die Not reagiert und unter Kirschbäumen aus Quadrokoptern und Sprengstoff Geschosse zusammenbaut.

Von Tomas Avenarius

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: