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Bundeswehr:Mehr Soldaten nach Mali

Die Bundesregierung will vom 1. Juni an bis zu 600 Soldaten für den EU-Ausbildungseinsatz im westafrikanischen Mali stellen. Damit wächst die maximal mögliche Zahl der Männer und Frauen um 150, heißt es im Entwurf für das neue Mandat, über den das Kabinett am Mittwoch entscheiden will. In Zentral-Mali soll zudem in der zweiten Jahreshälfte ein militärisches Ausbildungszentrum eröffnet werden. Außerdem wird Deutschland von Juli an die Führung des Einsatzes übernehmen. Über die geplante Verlängerung des Mandats um ein Jahr entscheidet der Bundestag. "Der Schwerpunkt des sicherheitspolitischen Engagements der Bundeswehr verlagert sich in rasantem Tempo von Afghanistan in Richtung Sahelzone", sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johann Wadephul, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

© SZ vom 21.04.2021 / dpa
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