BundeswehrDie Marine soll aufrüsten, aber es fehlt an Material und Personal

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Die Fregatte Baden-Württemberg mit weiteren Einheiten der Marine im Nordmeer vor der Küste Norwegens bei der Übung „Andoya“ im vergangenen Jahr.
Die Fregatte Baden-Württemberg mit weiteren Einheiten der Marine im Nordmeer vor der Küste Norwegens bei der Übung „Andoya“ im vergangenen Jahr. Philip Dulian/dpa

Russlands Krieg gegen die Ukraine hat die Sicherheitslage verändert. „Die Bedrohung ist real und weit entfernt von statisch“, sagt der Inspekteur der Marine, Jan Christian Kaack. Wie verhindert man eine Eskalation auf hoher See?

Von Sina-Maria Schweikle, Berlin

Vizeadmiral Jan Christian Kaack geht schnell noch in sein Büro in Rostock. Er schiebt ein paar Dinge auf seinem Schreibtisch auf die Seite, dann hält er sie hoch: eine Broschüre mit dem Titel „Kurs Marine“. Abschrecken, Seewege schützen, Freiheit verteidigen – so lautet der Anspruch des Inspekteurs der Marine. Die Herausforderungen sind groß: russische Bedrohung, Material- und Personalmangel. Vizeadmiral Kaack will das offen benennen, und er will erklären, wie die Marine gegensteuern will. „Wir machen das alles, damit wir unseren Enkeln nicht vom Krieg erzählen müssen“, sagt er der Süddeutschen Zeitung.

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:„Wenn man jeden Tag darüber nachdenken würde, würde die Arbeit hier keinen Spaß machen“

Die Marine kämpft mit Personal- und Materialproblemen. Und seit Russland die Ukraine überfallen hat, ist auch der Wind in der Ostsee deutlich rauer geworden. Unterwegs auf See mit Obermaat Tina.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

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