Bundeswehr:Wie sicher sind deutsche Soldaten in Mali?

Lesezeit: 5 min

Bundeswehr: Soldaten der Bundeswehr im Camp Castor in Gao. Von dort starten Aufklärungstrupps, die für die UN-Mission unerlässlich sind.

Soldaten der Bundeswehr im Camp Castor in Gao. Von dort starten Aufklärungstrupps, die für die UN-Mission unerlässlich sind.

(Foto: Florian Gaertner/Imago)

Kein anderer Einsatz der Bundeswehr ist im Moment so gefährlich wie der in Mali, kein anderer steht so sehr auf der Kippe. Was für und was gegen einen Abzug spricht - und was Russland damit zu tun hat.

Von Paul-Anton Krüger und Mike Szymanski, Berlin

Es war wieder keine gute Woche in Mali. Vier Soldaten der Militärmission Minusma der Vereinten Nationen, an der sich auch die Bundeswehr beteiligt, starben am 17. Oktober, als eine verdeckte Sprengfalle detonierte. Sie gehörten dem Kontingent aus Tschad an und waren bei Kidal im Norden des Landes unterwegs. Tage zuvor hatten Dschihadisten in Zentralmali einen Anschlag auf einen Reisebus verübt. Elf Menschen wurden getötet, 53 teils schwer verletzt. Das westafrikanische Land kommt nicht zur Ruhe. Immer wieder fließt Blut.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Morning in our home; alles liebe
Beziehung
Wenn der einseitige Kinderwunsch die Beziehung bedroht
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Young man have bath in ice covered lake in nature and looking up.; Kaltwasserschwimmen
Gesundheit
"Im kalten Wasser zu schwimmen, ist wie ein sicherer Weg, Drogen zu nehmen"
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Zur SZ-Startseite