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Bundeswehr:"Acht Jahre schrauben, um ein Jahr zu fliegen"

Zwischen 1972 und 1975 wurden die Hubschrauber vom Typ "CH-53" bei der Bundeswehr angeschafft, sie gehören längst zum alten Eisen. Doch auf neue Modelle wartet die Truppe seit Jahren vergeblich.

(Foto: Mike Szymanski/Mike Szymanski)

Die Regierung pumpt Milliarden in die Bundeswehr. Trotzdem bleiben viele Hubschrauber am Boden. Wie kann das sein? Ein Besuch in einer Bundeswehr-Werkstatt.

Von Mike Szymanski, Holzdorf

Oberstleutnant Michael Hackert, 46 Jahre alt, rundes, freundliches Gesicht, pflegt ein inniges Verhältnis zu seinem Kriegsgerät. Den Hubschrauber mit der Kennung 84-13 nennt er die "treue Seele". In Dienst gestellt am 6. September 1972, ist der Hubschrauber das inzwischen älteste Modell der CH-53-Flotte von Transporthubschraubern. Hackert lässt kein schlechtes Wort auf seinen Hubschrauber kommen. Ein Kraftprotz sei dieser, immer noch. Oder, in seinen Worten: "Übermotorisiert, bis der Arzt kommt."

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