Milliardenprojekt Digitalfunk„Der Russe kann uns dann im Ernstfall leichter aufspüren“

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Over and out: Verteidigungsminister Pistorius muss erklären, warum die Umrüstung auf digitale Funkgeräte bei der Bundeswehr so schlecht läuft.
Over and out: Verteidigungsminister Pistorius muss erklären, warum die Umrüstung auf digitale Funkgeräte bei der Bundeswehr so schlecht läuft. (Foto: Florian Wiegan/IMAGO)

Etwa 10 000 Fahrzeuge der Bundeswehr sollen auf Digitalfunk umgerüstet werden, doch dabei gibt es große Probleme. Die Grünen kritisieren Verteidigungsminister Pistorius – und selbst in der Koalition warnen sie vor einer „Katastrophe“.

Von Georg Ismar, Berlin

Was die Abgeordneten Niklas Wagener und Jens Lehmann kürzlich in Bad Frankenhausen erlebt haben, hat sie durchaus ins Nachdenken gebracht. Es geht um eines der größten Projekte der Bundeswehr, es kostet mehrere Milliarden Euro: Alle Fahrzeuge des Heeres sollen auf Digitalfunkgeräte umgerüstet werden, der besseren Kommunikation wegen, und um für den Gegner nicht so leicht aufzuspüren zu sein. Die Digitalisierung Landbasierter Operationen (D-LBO), wie das Großprojekt im Bundeswehrjargon heißt, gilt als zentral für die Einsatzfähigkeit gerade auch im Nato-Verbund.

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