Digital-Probleme bei BundeswehrVerheddert in der Komplexität

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius braucht eine moderne Truppe, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius braucht eine moderne Truppe, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. (Foto: Christoph Reichwein/DPA)

Die Bundeswehr will gut 16 000 Fahrzeuge digital umrüsten, auch als Antwort auf die russischen Fortschritte bei der elektronischen Kriegsführung. Doch neue Tests  zeigen: Die Probleme sind weiter groß. Ein General mahnt: Das sei „kriegsentscheidend“.

Von Georg Ismar, Munster

Bei Besuchen an der ukrainischen Front in Charkiw können ausländische Generäle gerade gut studieren, wie stark Russland in der elektronischen Kampfführung ist. Abgeschossenes Gerät lässt einiges an Rückschlüssen zu, das fängt bei Drohnen an. Im Prinzip ist in heutiger Zeit jeder Soldat auf dem Gefechtsfeld ein Sensor, es entsteht ein gläsernes Lagebild. Die Russen sind erfolgreich darin, die Kommunikation zu stören, die Gegner in ihren Stellungen zu orten und daraus sofort Daten für Drohnenangriffe zu generieren.

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