Die Debatte war gerade wieder eingeschlafen, als Ursula von der Leyen sie mit ein paar Sätzen von Neuem belebte. Einen Tag nach der Bluttat von München sagte die christdemokratische Verteidigungsministerin, am Abend zuvor seien für den Fall der Fälle Feldjäger in Bereitschaft versetzt worden. Hätte es sich um eine terroristische Großlage gehandelt, hätten sie eingreifen können. Und schon ging der Streit um Einsätze der Bundeswehr im Innern von Neuem los - obwohl die Wortmeldung der Ministerin zunächst mehr Fragen als Antworten produzierte.
Bundeswehr:Bundeswehr im Innern: Üben für den Extremfall
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) inspiziert in Schönefeld (Brandenburg) auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse ILA ein Cockpit eines Hubschraubers der Bundeswehr vom Typ Bölkow Bo 105.
(Foto: dpa)- Im Fall einer terroristischen Großlage dürfte die Bundeswehr auch heute schon im Inland aktiv werden.
- "Wir brauchen aber auch ein gut eingeübtes Zusammenwirken der Sicherheitsbehörden", fordert der Inspekteur der Streitkräftebasis.
- Polizei und Soldaten sollen sich gemeinsam auf ein solches Szenario vorbereiten.
Von Christoph Hickmann, Berlin
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