Überdüngung der Landwirtschaft„Bahnbrechender Erfolg für sauberes Wasser“

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Manche Landwirte bringen zu viel Gülle auf ihre Felder aus, die überschüssigen Nährstoffe sickern unter anderem als Nitrat ins Grundwasser.
Manche Landwirte bringen zu viel Gülle auf ihre Felder aus, die überschüssigen Nährstoffe sickern unter anderem als Nitrat ins Grundwasser. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Das Bundesverwaltungsgericht erzwingt einen Aktionsplan gegen zu hohe Nitratwerte im Grundwasser. Es ist ein Urteil gegen die industrielle Landwirtschaft und gegen Minister Alois Rainer. Umweltschützer fühlen sich bestätigt.

Von Thomas Hummel, München

Es ist erst wenige Tage her, da saß Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer von der CSU im Congress Center in Heidelberg inmitten seiner Ministerkollegen der Bundesländer und erklärte: In der Landwirtschaftspolitik finde mit ihm ein Kurswechsel statt, er setze nicht auf Bevormundung, sondern auf Vertrauen und freie Entscheidungen. So wolle er die in der Branche verhasste Bürokratie konsequent abbauen. Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Mittwoch dürfte ihm da gar nicht ins Konzept passen.

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