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Bundesverfassungsrichter Andreas Voßkuhle:"Es geht häufig um gefühltes Recht"

Prof Dr Andreas Vosskuhle Praesident des Bundesverfassungsgerichts Karlsruhe 14 06 2016 Karlsruh

"Das Problem des Populismus ist nicht, dass mit harten Bandagen gestritten wird": Andreas Voßkuhle im Karlsruher Gerichtssaal.

(Foto: Thomas Imo/photothek)

Manche unterstellen dem Rechtsstaat Versagen, Gefühle ersetzen nüchterne Analyse: Andreas Voßkuhle, der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, sieht die Justiz in der Flüchtlingsdebatte herausgefordert.

Andreas Voßkuhle empfängt in seinem hellen, geräumigen Arbeitszimmer, die Fenster eröffnen den Blick auf den Botanischen Garten von Karlsruhe. Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts hat sich für das Interview Zeit genommen. Doch die vergeht schnell. Voßkuhle spricht nicht nur über rechtliche Fragen, sondern auch über politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Das Amt an der Spitze des höchsten deutschen Gerichtes verlangt Zurückhaltung von ihm - und doch ist zu spüren, wie ihn die jüngsten Entwicklungen umtreiben.

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