"Letzte Generation"Dürfen die das?

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Klimaaktivisten haben am Montag in Hamburg versucht, die Zufahrt zum Hafen zu stören.
Klimaaktivisten haben am Montag in Hamburg versucht, die Zufahrt zum Hafen zu stören. Christian Charisius/dpa

Klimaaktivisten blockieren Straßen und drohen mit weiteren Aktionen gegen die Infrastruktur. Wann sie sich damit strafbar machen - und wann nicht.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

In Deutschland findet gerade ein Treffen der Generationen statt. Junge Menschen, die sich "Aufstand der letzten Generation" nennen, blockieren Straßen. Das sei leider nötig, sagt eine Sprecherin, "denn sonst blicken wir alle in eine Zukunft, die absolut katastrophal ist". Sie werden getadelt von älteren Politikern, deren Partei ihren Ursprung in einem Protest hat, der damals leider nötig war: Es ging gegen Kernkraft und Aufrüstung, also um die Abwendung einer absolut katastrophalen Zukunft. So sahen es die Protestler, und blockierten Straßen. Heute sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne): "Von Autobahnblockaden halte ich mal gar nichts. Das sind schwere Rechtsverletzungen, die man nicht rechtfertigen kann."

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