Bundesverfassungsgericht„Demokratie bedeutet nicht Diktatur der Mehrheit“

Lesezeit: 8 Min.

Ann-Katrin Kaufhold (links) mit Christine Langenfeld und Thomas Offenloch in den Roben des Bundesverfassungsgerichts.
Ann-Katrin Kaufhold (links) mit Christine Langenfeld und Thomas Offenloch in den Roben des Bundesverfassungsgerichts. Uli Deck/dpa

Ann-Katrin Kaufhold, neue Vizepräsidentin am Bundesverfassungsgericht, widerspricht den Anwürfen gegen sie und ihre Institution, verteidigt den Minderheitenschutz und erklärt, was eine Robe bewirkt.

Interview von Wolfgang Janisch und Nicolas Richter, Karlsruhe

SZ bei Google bevorzugen

Die politische Polarisierung hat auch das idyllisch am Karlsruher Schloss gelegene Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erreicht: Vor dem Eingang hat sich eine kleine Gruppe von Demonstranten eingefunden, um ein AfD-Verbot zu verlangen. Im Inneren aber herrscht gediegene Ruhe, Ann-Katrin Kaufhold, 50, die neue Vizepräsidentin, blickt von ihrem Büro auf einen Park. Die Unruhe, die ihre Nominierung vor knapp einem Jahr umgab, ist erst einmal verflogen.

Zur SZ-Startseite

MeinungBundesverfassungsgericht
:Die Menschenwürde ist nicht zu relativieren? Doch, politisch ist sie das

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch
Portrait undefined Wolfgang Janisch

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: