75 Jahre Bundesverfassungsgericht„Der Nationalsozialismus hat gelehrt, Mehrheiten auch zu fürchten“

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Ein Archivbild aus dem Jahr 2022. Blick in den Verhandlungssaal des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe mit Gabriele Britz (Zweite von links).
Ein Archivbild aus dem Jahr 2022. Blick in den Verhandlungssaal des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe mit Gabriele Britz (Zweite von links).
Foto: Uli Deck/picture alliance/dpa

Zum 75. Geburtstag des Bundesverfassungsgerichts erklärt die frühere Richterin Gabriele Britz, warum Minderheitenschutz die Demokratie sichert. Und warum dafür auch Klimaschutz nötig ist.

Interview von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

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Beim Festakt vor genau 75 Jahren nannte Bundespräsident Theodor Heuss das neu gegründete Bundesverfassungsgericht einen Gegenentwurf zum totalitären Staat, beruhend auf Menschenrechten und Menschenwürde. Im Gespräch zum Jubiläumsfestakt an diesem Montag blickt Gabriele Britz, Professorin in Frankfurt und Verfassungsrichterin bis 2023, auf die Zukunft des Gerichts. Die Vergangenheit ist beim Videocall hinter ihr zu sehen – 172 graue Bände mit der Karlsruher Rechtsprechung.

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