Bundestagswahl:Warum wählt der Osten wieder so?

Lesezeit: 4 min

Ein Teilnehmer einer Kundgebung der sächsischen AfD in Dresden. Nach dem verheerenden Bundestagswahlergebnis erklärt Michael Kretschmer den Kampf gegen die Partei zu seiner "Lebensaufgabe".

Ein Teilnehmer einer Kundgebung der sächsischen AfD in Dresden. Nach dem verheerenden Bundestagswahlergebnis erklärt Michael Kretschmer den Kampf gegen die Partei zu seiner "Lebensaufgabe".

(Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Die AfD wurde in Sachsen stärkste Kraft, und nicht nur die CDU muss daraus ihre Lehren ziehen.

Von Antonie Rietzschel, Leipzig

Es gibt Politiker, bei denen selbst die größten Krisen kaum Spuren hinterlassen - und es gibt Politiker wie Michael Kretschmer. Als Sachsens Ministerpräsident am Tag nach der Bundestagswahl in Berlin vor dem Konrad-Adenauer-Haus aus dem Auto stieg, durchzogen tiefe Falten sein aschfahles Gesicht, angestrengt schaute er in die auf ihn gerichteten Kameras. Kretschmer hatte harte Wochen hinter sich, er war quer durch Sachsen gereist, um CDU-Direktkandidaten im Wahlkampf zu unterstützen, nicht selten wurde er dabei von einem Pfeifkonzert begrüßt.

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