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Bundestagswahl:Linke plakatiert "FCK NZS"

Mit einer Kampagne für mehr soziale Gerechtigkeit und einem Fokus auf Klimaschutz will die Linke im Bundestagswahlkampf punkten. Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler stellte am Mittwoch mit den beiden Spitzenkandidaten der Partei, Janine Wissler und Dietmar Bartsch, die Plakatkampagne der Linken für die kommenden Wochen vor. Auf acht Plakaten präsentierten die Partei-Chefs ihre Kernforderungen - etwa nach einem höheren Mindestlohn, einer Vermögensteuer und dem Stopp von Waffenexporten. Ohne grundlegende Veränderungen könne es nicht gehen, machte Spitzenkandidatin Wissler deutlich. "Wir wollen umverteilen. In diesem Land gibt es Geld wie Heu." Neben der Parteifarbe Rot setzt die Linke diesmal auch auf andere Farben, um nach den Worten des Bundesgeschäftsführers die Vielfalt zu markieren, für die die Partei stehe. Auf einem der Plakate ist ein Ballon mit der Aufschrift "FCK NZS" (Abkürzung für "Fuck Nazis") zu sehen - eine Ansage gegen Rassismus und Ausgrenzung in der Gesellschaft. Neu im Fokus steht der Klimaschutz.

© SZ vom 22.07.2021 / dpa
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