Reza AshgariEinst saß er im iranischen Folterknast, heute ist er für die CDU im Bundestag

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Reza Asghari hat einen weiten Weg zurückgelegt, räumlich und politisch.
Reza Asghari hat einen weiten Weg zurückgelegt, räumlich und politisch. dts Nachrichtenagentur/Imago

Der Abgeordnete kam 1987 auf abenteuerlichem Weg nach Deutschland. Als Professor war der Wandel sein Thema, nun ist er es wegen der Proteste in Iran.

Von Daniel Brössler

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Kürzlich vermerkten die Stenografen im Deutschen Bundestag den Applaus eines einzelnen Abgeordneten. Der einsame „Beifall des Abg. Omid Nouripour“ dürfte den einfachen Grund gehabt haben, dass er als Einziger dem Schlusssatz des Redners hatte folgen können. Reza Asghari, CDU-Abgeordneter aus dem Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel und wie Nouripour in Iran geboren, hatte eine Debatte zur Lage in dem Land für ein Bekenntnis in persischer Sprache genutzt. „Wir unterstützen den Kampf des iranischen Volkes für Demokratie und Freiheit und hoffen, dass die iranische Nation ihre berechtigten Bestrebungen so bald wie möglich verwirklichen kann“, sagte Asghari. „Dankeschön“, sagte er danach sichtlich ergriffen auf Deutsch und erntete Applaus nicht nur aus der eigenen Fraktion, sondern auch von SPD und Grünen.

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