BundesregierungDer Streit um gestrichene Integrationskurse eskaliert

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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nutzt die Sparvorgaben des Finanzministers für seine eigene Vorstellung von Migrationspolitik.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nutzt die Sparvorgaben des Finanzministers für seine eigene Vorstellung von Migrationspolitik. IMAGO/IPON

In der Regierung ist ein heftiger Streit um die Integrationskurse ausgebrochen. Das Innenministerium will die Kurse eindampfen. Die SPD warnt: So nicht! Verliert CSU-Mann Dobrindt den Machtkampf?

Von Markus Balser und Manuel Bewarder, Berlin

Die Telefone? Standen nicht mehr still. Das Mailpostfach? Im Überlaufmodus. Wer in diesen Tagen mit SPD-Abgeordneten über die ersten Tage nach dem Aus für viele Integrationskurse spricht, hört von jeder Menge Wut, Ärger und Entsetzen, die Volkshochschulen, Wähler und Experten bei Parlamentariern abladen wollten. Die Lage spitzte sich derart zu, dass die Fraktionsspitze sogar ein Musterschreiben aufsetzte, mit dem die Bundestagsabgeordneten Kritikern des Plans von Innenminister Alexander Dobrindt  (CSU) antworten können.

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