Am Morgen danach rief Friedrich Merz noch einmal die beiden Möglichkeiten in Erinnerung, die seiner Regierung mit Blick auf die desolate Wirtschaftslage nun bleiben. Entweder, so sagte der Kanzler am Donnerstag im Bundestag, man verschließe die Augen davor, dass man auf die „Unfriedlichkeit in der Welt“ und eine neue „wirtschaftliche und technologische Konkurrenz“ durch internationale Wettbewerber nicht ausreichend vorbereitet sei. Oder aber man stelle sich überall dort, wo es nötig sei, besser auf. Für dieses große Ziel müsse man bereit sein, auch an anderen Stellen Einschränkungen hinzunehmen, so Merz wenige Stunden nach dem abendlichen Treffen von Koalitionsspitzen und Sozialpartnern im Kanzleramt.
Treffen der SozialpartnerEin Hauch von Zuversicht
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Das Treffen der Sozialpartner mit den Spitzen der Koalition endet mit versöhnlichen Tönen – immerhin ein Anfang. Womöglich erwächst daraus eine gemeinsame Strategie gegen die Wirtschaftskrise.
Von Michael Bauchmüller, Claus Hulverscheidt, Georg Ismar und Henrike Roßbach, Berlin
