BundesregierungWie die Koalition sich mit Tatendrang aus der Krise arbeiten will

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Vizekanzler Lars Klingbeil (links) und Bundeskanzler Friedrich Merz versuchen, die Koalition trotz Differenzen zusammenzuhalten.
Vizekanzler Lars Klingbeil (links) und Bundeskanzler Friedrich Merz versuchen, die Koalition trotz Differenzen zusammenzuhalten. (Foto: Bernd von Jutrczenka/picture alliance/dpa)

In Union und SPD wachsen die Zweifel, ob das Bündnis eine volle Legislaturperiode hält. Nun soll ein arbeitsreicher November die Wende bringen.

Von Daniel Brössler und Georg Ismar, Berlin

Eigentlich hat Lars Klingbeil in Berlin genug zu tun. Es gibt in der SPD Unmut über fehlende Führung, Sorgen vor Massenentlassungen in der Industrie, und nun will auch noch ein Mitgliederbegehren die geplanten Verschärfungen beim Bürgergeld stoppen. Die Union sieht den Koalitionspartner mit den fortgesetzten Versuchen von Opposition in der Regierung zunehmend als Unsicherheitsfaktor. Aber bevor den SPD-Chef und Vizekanzler in Berlin der Start in einen für diese Koalition wegweisenden November erwartet, gönnt er sich am Sonntag einen Besuch bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern. Er ist dort Mitglied im Verwaltungsbeirat – aber statt eines herzlichen Empfangs für den Bayern-Fan gibt es für ihn einige Pfiffe.

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