Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag ehrgeizige Ziele im Bildungsbereich gesetzt. Das System soll moderner und gerechter, die frühkindliche Bildung in Kitas wichtiger werden. Vor allem sollen aber die Leistungen der Kinder wieder besser werden und die Zahl der Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen – 2023/24 waren das 62 000 –, soll sinken. Um das zu erreichen, wollen Bund und Länder künftig besser mit Daten arbeiten, um Schulen und Unterricht weiterzuentwickeln. Bildungsziele wie bestimmte Kompetenzen in den Fächern sollen besser mess- und vergleichbar werden.
Daten im BildungswesenKommt der „gläserne Schüler“?
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Bekommen Schüler und Schülerinnen bald eine ID, um ihre Leistungen über Jahre verfolgen zu können? Das ist eine Idee der Bundesregierung.
Sebastian Kahnert/DPASchulen sollen künftig gezielt und mehr Daten nutzen, um Kinder zu fördern – unter anderem aus Leistungstests. Diese Strategie wollen Bund und Länder verfolgen. Experten fehlt bislang ein einheitliches Konzept.
