Daten im BildungswesenKommt der „gläserne Schüler“?

Lesezeit: 3 Min.

Bekommen Schüler und Schülerinnen bald eine ID, um ihre Leistungen über Jahre verfolgen zu können? Das ist eine Idee der Bundesregierung.
Bekommen Schüler und Schülerinnen bald eine ID, um ihre Leistungen über Jahre verfolgen zu können? Das ist eine Idee der Bundesregierung.
Sebastian Kahnert/DPA

Schulen sollen künftig gezielt und mehr Daten nutzen, um Kinder zu fördern – unter anderem aus Leistungstests. Diese Strategie wollen Bund und Länder verfolgen. Experten fehlt bislang ein einheitliches Konzept.

Von Vinzent-Vitus Leitgeb

SZ bei Google bevorzugen

Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag ehrgeizige Ziele im Bildungsbereich gesetzt. Das System soll moderner und gerechter, die frühkindliche Bildung in Kitas wichtiger werden. Vor allem sollen aber die Leistungen der Kinder wieder besser werden und die Zahl der Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen – 2023/24 waren das 62 000 –, soll sinken. Um das zu erreichen, wollen Bund und Länder künftig besser mit Daten arbeiten, um Schulen und Unterricht weiterzuentwickeln. Bildungsziele wie bestimmte Kompetenzen in den Fächern sollen besser mess- und vergleichbar werden.

Zur SZ-Startseite

Schulen
:Wenn Eltern nicht mehr entscheiden dürfen, auf welche Schule ihr Kind kommt

Einige Bundesländer schränkten zuletzt den Zugang zu Gymnasien ein oder diskutieren darüber. Für die Kinder bedeutet das in der Regel mehr Stress und höheren Druck. Aber führt es womöglich sogar zu mehr Bildungsgerechtigkeit?

SZ PlusVon Vinzent-Vitus Leitgeb

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: