Einsatz von künstlicher IntelligenzWer schreibt denn da?

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Texte können auch KI enthalten, ohne dass die offiziellen Autoren davon wissen: Bildungsministerin Karin Prien und Verkehrsminister Patrick Schnieder.
Texte können auch KI enthalten, ohne dass die offiziellen Autoren davon wissen: Bildungsministerin Karin Prien und Verkehrsminister Patrick Schnieder. Collage: sted/SZ, Fotos: imago, dpa, AP

Künstliche Intelligenz oder echter Mensch? Seit FAZ und FAS zwei Gastbeiträge löschten, wird über die KI-Nutzung von Politikern debattiert. In mehreren Ministerien gibt es Verdachtsmomente, zeigt eine SZ-Recherche.

Von Lena Kampf und Roland Preuß

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Als die Deutsche Bahn vor wenigen Tagen ankündigte, ihre Kundenkommunikation unter anderem mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) zu verbessern, lobte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) diesen Schritt. Eine KI-Assistenz soll Reisenden bald individuelle Auskünfte zu ihren Fahrten erteilen, KI auch in den Leitstellen dabei helfen, Informationen zu Störungen schneller zu verarbeiten. Der Einsatz künstlicher Intelligenz in seinem eigenen Ministerium allerdings gibt dem Minister nun ein Rätsel auf. Wurde ein Gastbeitrag von Schnieder von seinen Mitarbeitern mit KI-Werkzeugen bearbeitet, ohne dass der offizielle Autor etwas davon erfuhr?

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Dem Schreiben und Nachdenken über Kunst, also über das Menschsein an sich, hat eine künstliche Intelligenz nichts hinzuzufügen. Ein Plädoyer fürs eigenhändige Weiterschreiben.

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