Bis vor Kurzem wurde Hendrik Streeck, Virologe an der Uniklinik Bonn, noch gefragt, warum er in die Politik geht. Er ist 1977 geboren, trat 40 Jahre später in die CDU ein und fiel dort jahrelang nicht weiter auf. Als er im November 2023 ankündigte, in Bonn als Kandidat für die Bundestagswahl in den Ring zu steigen, habe das in der Partei großes Erstaunen ausgelöst, schrieb der Spiegel. Einige Christdemokraten hätten gar nicht gewusst, dass er überhaupt Mitglied ist.
BundesregierungGestern Pandemie-Erklärer, heute Drogenbeauftragter
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Hendrik Streeck hat im Wahlkampf versprochen, mehr Sachlichkeit und Wissenschaftlichkeit in die Politik zu bringen. Nun hat er ein Amt, in dem er sich damit beweisen kann.
Von Rainer Stadler
