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Bundesrat:Ländern fordern Freiwilligendienst für Senioren

Der Bundesrat will einen speziellen Freiwilligendienst für Senioren - nach dem Modell des Mitte 2011 gestarteten Bundesfreiwilligendienstes.

Der Bundesrat will einen neuen Freiwilligendienst für Senioren etablieren - nach dem Modell des Mitte 2011 gestarteten Bundesfreiwilligendienstes. Der Bundesrat billigte heute auf Initiative der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz einen entsprechenden Gesetzentwurf, mit dem sich nun der Bundestag befassen soll.

Der Vorstoß zielt auf Ältere, die zum ehrenamtlichen Engagement bereit sind. Für den Senioren-Freiwilligendienst soll nach den Vorstellungen der Länder eine durchschnittliche Mindestarbeitszeit von acht Stunden pro Woche bei einer Mindestdauer von sechs Monaten festgelegt werden.

Ihre Initiative begründen die Länder damit, dass mehr als 60 Prozent der Engagierten älter als 50 Jahre seien. Für diese Gruppe sei aber ein Dienst attraktiv, der mit einem Zeitaufwand unter 20 Wochenstunden verbunden ist. Eine Sozialversicherungspflicht oder ein Taschengeld soll es nicht geben, die Teilnehmer sollen aber haftpflichtversichert werden.