BundespräsidentSteinmeier verteidigt seine zurückhaltende Präsidentschaft

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wünscht sich, dass die Leute nach seinem Abschied sagen: „Er hat sein Kreuz gerade gemacht für den Schutz der liberalen Demokratie“.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wünscht sich, dass die Leute nach seinem Abschied sagen: „Er hat sein Kreuz gerade gemacht für den Schutz der liberalen Demokratie“. Sebastian Gollnow/dpa

„Keine Polarisierungsagentur“: Der Bundespräsident hat ein Interview gegeben, das sich bereits wie eine Bilanz seiner Jahre im Schloss Bellevue liest. Und wie eine Rechtfertigung.

Von Robert Roßmann, Berlin

Die Amtszeit des Bundespräsidenten endet zwar erst in einem Jahr. Bisher hat Frank-Walter Steinmeier auch nicht angefangen, die Zahl seiner Termine zu reduzieren. Am Sonntagabend bricht er zum Beispiel zu einer Reise nach Panama, Guatemala und Mexiko auf. Trotzdem hat Steinmeier jetzt ein Interview gegeben, das sich bereits wie eine Bilanz seiner Amtszeit liest. Und in Teilen auch wie eine Rechtfertigung.

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Mindestens 601 Millionen Euro und acht Jahre: Die Sanierung des Schlosses in Berlin kostet mehr Geld und Zeit als gedacht. Bis dahin muss das Staatsoberhaupt in einem Zweckbau beim Hauptbahnhof ausharren.

SZ PlusVon Robert Roßmann

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