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Bundespräsident - Chemnitz:Schülerin aus Kaiserslautern siegt bei "Jugend forscht"

Chemnitz (dpa) - Eine 17 Jahre alte Schülerin aus Kaiserslautern ist beim Wettbewerb "Jugend forscht" am Sonntag in Chemnitz als eine der besten Nachwuchsforscherinnen Deutschlands ausgezeichnet worden. Die 17-jährige Tara Moghiseh vom Heinrich-Heine-Gymnasium nutzte den Einsatz künstlicher Intelligenz, um verschiedene Typen weißer Blutkörperchen - etwa von Leukämiekranken - automatisch zu erkennen. Sie erhielt dafür den ersten Preis in der Kategorie Arbeitswelt und 2500 Euro Preisgeld.

Der zweite Platz im Bereich Chemie ging an den ebenfalls 17 Jahre alten Darius Fenner vom Otto-Schott-Gymnasium in Mainz-Gonsenheim. Ferdinand und Klara Krämer aus Koblenz und Lahnstein gewannen den zweiten Platz in der Sparte Mathematik/Informatik.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte den Preisträgern. Die Forschungsergebnisse und Entdeckungen könnten dazu beitragen, dass die Menschen die Welt ein ‎Stück besser verstehen und vielleicht sogar in Zukunft ein wenig besser leben und arbeiten ‎können, sagte er.

Insgesamt hatten sich 190 Jungforscher mit 111 Projekten für den Bundesentscheid qualifiziert. Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb fördert Talente bis zu einem Alter von 21 Jahren in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Ausgezeichnet wurden die Bundessieger in sieben Fachgebieten wie Biologie, Chemie, Physik und Arbeitswelt, auch Sonderpreise etwa für die originellste Arbeit wurden vergeben.