Bundesländer:Weniger Sozialwohnungen

Trotz anderslautender politischer Bekundungen sinkt die Zahl der Sozialwohnungen in den meisten Bundesländern weiter. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Bundestagsfraktion der Linken hervor. Auch im bundesweiten Schnitt deutete sich für das vergangene Jahr erneut ein Rückgang an. Die Vizefraktionschefin der Linken, Caren Lay, sprach von einem "historischen Tiefstand". Den Daten zufolge schrumpfte der Bestand 2021 in zehn von 16 Bundesländern. Nur Hessen, das Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein stockten ihr Angebot um jeweils einige Hundert Sozialwohnungen auf. In Sachsen-Anhalt wuchs der Bestand um rund 1100. Aus Baden-Württemberg lagen noch keine Zahlen vor. Gab es in der alten BRD noch fast vier Millionen Sozialwohnungen, waren es Ende 2020 nur noch etwa 1,13 Millionen.

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