BundesregierungProjekt Schadensbegrenzung

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Sie müssen ihre Leute zusammenhalten: Bundeskanzler Friedrich Merz (links) und Vizekanzler Lars Klingbeil.
Sie müssen ihre Leute zusammenhalten: Bundeskanzler Friedrich Merz (links) und Vizekanzler Lars Klingbeil. (Foto: Bernd Elmenthaler/esdes.Pictures/imago)

In Union und SPD rumort es bei mehreren wichtigen Themen. Die Spitzen versuchen zu deeskalieren, doch es zeigt sich: Der Frieden in der Koalition ist brüchig. Im Dezember könnte es sehr eng werden.

Von Daniel Brössler, Georg Ismar, Robert Roßmann und Vivien Timmler, Berlin

Geht doch. An diesem Morgen ist die Welt im Büro des Bundeskanzlers endlich mal in Ordnung. Friedrich Merz sitzt in seinem weißen Ledersessel und darf einen roten Geschenkkarton mit weißer Schleife öffnen. Zum Vorschein kommt ein Mobiltelefon, auf dem der Kanzler ein Video seiner Ministerinnen und Minister vorfindet. „Herzlichen Glückwunsch, lieber Friedrich“, gratuliert Außenminister Johann Wadephul (CDU). „Zum 70. Geburtstag alles, alles Gute“, sekundiert Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).  Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hofft auf ein gemeinsames Bier, nachdem Merz ihm bei einer Coke Zero das Du angeboten habe. Und Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) schmeichelt: „You look younger than ever.“

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