Die Bundeswehr soll sich ein weiteres Jahr am internationalen Militäreinsatz gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) auf der arabischen Halbinsel beteiligen. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch die Verlängerung des Anti-IS-Mandats auf den parlamentarischen Weg. Demnach können, vorausgesetzt der Bundestag stimmt zu, weiterhin maximal 500 deutsche Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden. Das bisherige Mandat gilt noch bis Ende Oktober. Die Bundeswehr ist seit 2015 an der Mission beteiligt und operiert an verschiedenen Standorten in mehreren Ländern. Im Irak steht die Ausbildung der dortigen Streitkräfte für den Anti-Terror-Kampf im Mittelpunkt. Ferner dient ein von der Bundeswehr betriebenes Überwachungsradar der Koordination im Luftraum.