Bundeshaushalt„Jeder am Kabinettstisch wird sparen müssen“

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Ein Lächeln trotz knapper Kassen: Lars Klingbeil stellt in Berlin seine Finanzpläne für die kommenden Jahre vor.
Ein Lächeln trotz knapper Kassen: Lars Klingbeil stellt in Berlin seine Finanzpläne für die kommenden Jahre vor. Carsten Koall/Getty

Angesichts riesiger Haushaltslücken kündigt Finanzminister Lars Klingbeil für 2027 ein Sparpaket von mehr als 30 Milliarden Euro an. Das stellt den Zusammenhalt der Koalition auf die Probe.

Von Claus Hulverscheidt, Berlin

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Lars Klingbeil hatte es bisher auf die eher sanfte Tour versucht: Jedes Ministerium möge doch bitte eine „Aufgabenkritik“ vornehmen und die Verwaltungskosten möglichst senken, so der SPD-Finanzminister in seinen jüngsten Schreiben an die Kabinettskollegen. Das klang nach: Bitte Stuhlkreis gründen und weniger Klarsichthüllen bestellen – und genauso fassten viele Ministerinnen und Minister den Appell offensichtlich auch auf. Statt zu sparen nämlich, meldeten sie bei Klingbeil zusätzliche Ausgabenwünsche in beträchtlicher zweistelliger Milliardenhöhe an.

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