CoronaFührte die Covid-Impfung zum Hörsturz?

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Das Argument von Astra Zeneca vor Gericht: 2,3 Milliarden Dosen Vaxzevria seien verimpft worden, mit weniger als 2000 Verdachtsfällen von Gehörverlust.
Das Argument von Astra Zeneca vor Gericht: 2,3 Milliarden Dosen Vaxzevria seien verimpft worden, mit weniger als 2000 Verdachtsfällen von Gehörverlust. (Foto: Foto: LUIS ACOSTA)

Der Bundesgerichtshof verhandelt erstmals über eine Schadenersatzklage gegen einen Impfstoffhersteller. Betroffene können auf einen Teilerfolg hoffen.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

Fast ein Jahr lang hatte die Pandemie die Bevölkerung in einen Ausnahmezustand versetzt, als um die Jahreswende 2020/21 endlich die Impfkampagne begann. Sie versprach eine Rückkehr in ein halbwegs normales Leben. Darauf wird auch jene Zahnärztin gehofft haben, die einen frühen Impftermin am 5. März 2021 im Impfzentrum Mainz ergattert hatte – als jemand, für die Distanz zu ihren Patienten unmöglich war. Doch nach der Impfung mit dem Impfstoff Vaxzevria des Herstellers Astra Zeneca spürte die damals 40-jährige Frau ein Kribbeln in den Fingerspitzen; drei Tage später erlitt sie einen Hörsturz. Das rechte Ohr blieb dauerhaft geschädigt.

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