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Bund der Vertriebenen:CSU-Mann Fabritius soll Steinbach nachfolgen

Bernd Fabritius bdv

Steinbach-Nachfolger Bernd Fabritius (Archiv)

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Beim Bund der Vertriebenen soll der bisherige Vizepräsident Bernd Fabritius Nachfolger von Präsidentin Erika Steinbach werden. Die 70-Jährige hatte in einem Interview angekündigt, dass sie sich nicht mehr zur Wahl stelle.

Der Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), der CSU-Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius, soll Nachfolger der scheidenden Präsidentin Erika Steinbach werden. Er werde bei den Wahlen zum Präsidium im November als Kandidat vorgeschlagen, teilte der BdV nach einer Präsidialsitzung in Bonn mit.

Der 49-jährige Fabritius ist den Angaben zufolge Siebenbürger Sachse. Er führe seinen Verband und den Weltverband der Siebenbürger Sachsen seit Jahren erfolgreich, betonte der BdV. Der CSU-Politiker ist Mitglied des Menschenrechts- und des Europaausschusses im Bundestag. Seit Anfang des Jahres ist er zudem Mitglied der parlamentarischen Versammlung des Europarates. Fabritius lebt in München und ist Rechtsanwalt.

Der BdV hatte am Sonntag mitgeteilt, dass Steinbach im November nicht mehr für eine weitere Amtszeit antreten wird. Die 70-Jährige steht seit 1998 an der Spitze des BdV.

© SZ.de/dpa/mike/odg
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