Bürgerschaftswahl in Bremen Hochrechnungen sehen knappe Mehrheit für Rot-Grün

Den ersten Hochrechnungen zufolge könnten sie mit einer denkbar knappen Mehrheit weiter regieren: Jens Böhrnsen, SPD-Spitzenkandidat und Karoline Linnert, Spitzenkandidatin Bündnis90/Die Grünen

(Foto: dpa)
  • Den Hochrechnungen zufolge kommen SPD und Grüne bei der Bürgerschaftswahl in Bremen zusammen auf eine hauchdünne Mehrheit von 42 Sitzen.
  • Mit 32,6 bis 33 Prozent bleibt die SPD stärkste Partei, erleidet allerdings deutliche Verluste.
  • Enttäuschung bei den Grünen: Nach dem Wahlerfolg von 2011 erreichen sie nur 14,7 bis 15,3 Prozent.
  • Die FDP dagegen kann jubeln - sie schafft mit 6,5 bis 6,7 Prozent den Wiedereinzug in das Landesparlament.
  • Die CDU verbessert sich leicht und löst mit 22,4 bis 22,7 Prozent die Grünen als zweitstärkste Kraft in der Bürgerschaft ab.
  • Ganz knapp geschafft, hat es die AfD: Den Hochrechnungen zufolge liegt sie bei 5,0 bis 5,2 Prozent. Die Linke gewinnt deutlich hinzu und holt 9,7 bis 9,9 Prozent.
  • Daraus ergibt sich bisher folgende Sitzverteilung in der Bürgerschaft: SPD 28 bis 29 Mandate, CDU 20 bis 22, Grüne 13, Linke 8 bis 9, FDP 6, AfD 4.
Von Hannah Beitzer, Bremen, Oliver Klasen, Paul Munzinger und Sarah K. Schmidt

Die Prognosen, die Reaktionen der Politiker, die Stimmung an der Weser: Hannah Beitzer informiert Sie aus Bremen, Paul Munzinger, Oliver Klasen und Sarah Schmidt vom SZ-Newsdesk in München über alle aktuellen Entwicklungen.

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