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Bürgerkrieg in Syrien:Mindestens 20 Tote bei Bombardierung von Aleppo

Aleppo

Die Luftangriffe auf die syrische Großstadt Aleppo hören nicht auf. Das Bild zeigt eine Bombardierung am 21. Dezember 2013.

(Foto: REUTERS)

Die Luftangriffe auf die syrische Großstadt Aleppo hören nicht auf: Aus Helikoptern haben Regierungstruppen Fässer mit Sprengstoff auf einen Markt und ein Krankenhaus abgeworfen. Mindestens 20 Menschen sterben.

Bei Luftangriffen auf einen Markt und ein Krankenhaus in der nordsyrischen Metropole Aleppo sind Aktivisten zufolge mindestens 20 Menschen getötet worden. Syrische Regierungstruppen warfen demnach sogenannte "Fassbomben" aus Helikoptern ab. Wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, handelte es sich bei den Opfern vor allem um Männer sowie zwei Kinder und eine Frau. Die Opferzahl könnte noch steigen, hieß es.

Bei den "Fassbomben" handelt es sich um Fässer, die mit Sprengstoff und Nägeln gefüllt sind und aus Hubschraubern abgeworfen werden. Sie entfalten eine breite Streuwirkung und töten immer wieder viele Zivilisten. Die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad setzen sie zunehmend in den von den Rebellen kontrollierten Teilen Aleppos ein. Die Stadt ist seit fast anderthalb Jahren zwischen Regimetruppen und Aufständischen umkämpft.