BudapestEine Stadt atmet auf

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Im vergangenen Jahr war die Pride-Parade in Budapest verboten – fand aber trotzdem statt, mit mehr Teilnehmern als je zuvor.
Im vergangenen Jahr war die Pride-Parade in Budapest verboten – fand aber trotzdem statt, mit mehr Teilnehmern als je zuvor.
Marton Monus/dpa

Das liberale Budapest wurde lange von Orbán drangsaliert. Besonders stark war der ultrakonservative Druck auf die LGBTQ-Community. Jetzt schöpfen viele Hoffnung. Doch auch mit der neuen Regierung könnte es Konflikte geben.

Von Verena Mayer, Budapest

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Diese Fahnen. An der Budapester Erzsébet-Brücke flattern links und rechts Regenbogen-Flaggen im Wind. In jeder anderen europäischen Metropole wäre dies kaum der Rede wert, es ist schließlich Juni, da werden an vielen Orten auf der Welt LGBTQ-Rechte gefeiert und eingefordert. Doch in der ungarischen Hauptstadt ist dies eine kleine Sensation. Denn bis vor wenigen Monaten konnte man bestraft werden, wenn man LGBTQ-Fahnen etwa an Regierungsgebäuden hisste. Das verstieß gegen eines von vielen Gesetzen der Regierung unter Viktor Orbán, die die Rechte sexueller Minderheiten einschränkten, weil diese angeblich Kinder gefährden.

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