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Buch von François Hollande:Schuld sind die anderen

François Hollande, 63, zieht mit seinem Buch viel Aufmerksamkeit auf sich. Über den Neuanfang in seiner sozialistischen Partei spricht in Frankreich kaum noch einer.

(Foto: Joel Saget/AFP)

Frankreichs Ex-Präsident François Hollande veröffentlicht sein Buch "Lehren der Macht". Darin greift er ausgiebig seinen Nachfolger Emmanuel Macron an. Aber zumindest in einer Angelegenheit gibt er sich auch selbstkritisch.

"Les leçons du pouvoir", Lehren der Macht, hat François Hollande sein neues Buch genannt. Das klingt nach Selbstkritik. Doch Frankreichs ehemaliger Präsident scheint weniger sich selbst, als seinen Nachfolger Emmanuel Macron belehren zu wollen. Am Mittwoch veröffentlichte der 63-Jährige das Resümee seiner fünf Jahre im Elysée-Palast. Es ist eine Mischung aus Verteidigungsschrift und Anklage. Dass es Frankreich heute wirtschaftlich besser geht als noch zu seiner Amtszeit? Hollandes Verdienst. Dass die Liberalisierung des Arbeitsmarktes, die Hollande angestoßen hat und die Macron nun fortführt, zu sozialen Verführungen führen könnte? Macrons Schuld.

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