Mal angenommen, man verträte eine politische Partei, die sich dafür einsetzte, Öl und Gas aus Russland zu importieren, geleitet von der Annahme, dass das billiger sei und die deutsche Wirtschaft sonst zugrunde gehe. Wie könnte man das bei einem Wahlkampfauftritt auch ohne das gesprochene Wort ausdrücken? Plakate, klar. Handzettel. Vielleicht Fähnchen. Aber wie könnte man es im wirklich großen Stil sichtbar machen, oder besser noch: unübersehbar?
BSW vor den LandtagswahlenUnd dann fragt Wagenknecht, ob „der Russe“ wirklich „so blöd“ sei
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Sahra Wagenknecht bemühte sich bei ihrer Rede in Berlin am Donnerstag, das BSW als „einzig wahre Friedenspartei“ darzustellen.
Foto: Annegret Hilse/ReutersIn Sachsen-Anhalt gelang dem BSW überraschend der Einzug in den Landtag. Jetzt macht die Parteigründerin Wahlkampf in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – mit einer Botschaft, die nicht zu übersehen ist.
Von Christian Zaschke, Berlin
