Brüssel Doppelter EU-Präsident

Kommissionschef Jean-Claude Juncker schlägt vor, für die Zukunft einen neuen Posten einzuführen. Das soll Konflikte vermeiden.

Von Daniel Brössler, Brüssel

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, fordert die Beibehaltung des 2014 bei den Europawahlen erstmals angewandten Verfahrens mit Spitzenkandidaten. "Es hat Sinn, dass die Menschen wissen, wer Kommissionspräsident würde", sagte Juncker am Mittwoch in Brüssel bei der Präsentation von Vorschlägen für eine Steigerung der Effizienz der europäischen Institutionen. Juncker räumte ein, dass grundlegende Umbauten schwer durchzusetzen wären. Er sei "nicht frei von Träumen. Aber ich bin kein Träumer", betonte er.

Juncker stellte klar, dass der Kandidat der stärksten Partei ...