Zurückgezogene Kandidatur„Frauke Brosius-Gersdorf hätte dem Bundesverfassungsgericht gutgetan“

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„Nach reiflicher Überlegung stehe ich für die Wahl als Richterin des Bundesverfassungsgerichts nicht mehr zur Verfügung“, teilte Brosius-Gersdorf am Donnerstag schriftlich mit.
„Nach reiflicher Überlegung stehe ich für die Wahl als Richterin des Bundesverfassungsgerichts nicht mehr zur Verfügung“, teilte Brosius-Gersdorf am Donnerstag schriftlich mit.
Frederic Kern/Imago

SPD-Fraktionschef Miersch bedauert den Rückzug der Juristin. Sie selbst sagt, ohne eine reelle Wahlchance ergebe ihre Kandidatur keinen Sinn. Unionsfraktionschef Spahn reagiert zurückhaltend.

Von Henrike Roßbach, Robert Roßmann und Vivien Timmler, Berlin

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Der Umgang mit Frauke Brosius-Gersdorf hatte die bisher größte Krise in der noch jungen Koalition ausgelöst. Wochenlang zeichnete sich keine Lösung in dem Streit ab: Die SPD beharrte auf der Wahl von Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin, die die Union Mitte Juli entgegen vorherigen Absprachen verhindert hatte. Doch am Donnerstag hat sich die Blockade überraschend aufgelöst. Brosius-Gersdorf zog ihre Kandidatur zurück.

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