AbtreibungsrechtWeder links noch radikal?

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Aktivistinnen demonstrieren in Berlin für die Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland.
Aktivistinnen demonstrieren in Berlin für die Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland. Sebastian Gollnow/dpa

Die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin wurde vor allem wegen ihrer Aussagen zum Schwangerschaftsabbruch vorerst verhindert. Wie die Rechtswissenschaft zu dem Streitthema steht.

Von Katharina Erschov, München

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Dass der Schwangerschaftsabbruch nicht nur in den USA oder Polen zu einem Politikum werden kann, zeigt das jüngste Drama um die Personalie Frauke Brosius-Gersdorf und ihre nicht zustande gekommene Wahl zur Bundesverfassungsrichterin. Von allen ihren rechtlichen Positionen waren es ausgerechnet ihre Gedanken zum Schwangerschaftsabbruch, die ihr das Label einer „linken“ Juristin einbrachten. Doch ist ihr Blick auf das Thema wirklich so radikal wie teilweise behauptet? Auf welchem Stand steht die Debatte in der Rechtswissenschaft?

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ExklusivStreit über Richterwahl
:Erzbischof nimmt Vorwürfe gegen Brosius-Gersdorf zurück

In einer Predigt hatte der Geistliche die Nominierung der Professorin für das Bundesverfassungsgericht einen „innenpolitischen Skandal“ genannt. Er sei „falsch informiert“ gewesen, sagte er nun nach einem Telefonat mit der Juristin. Auch Bischofskonferenz-Chef Bätzing  stellt sich vor sie.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch und Annette Zoch

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