Brexit-FolgenBritische Unis vermissen Studierende aus der EU

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Chillen auf einem Rasen der Universität Bristol. Wer aus Deutschland oder einem anderen EU-Land stammt, muss dort um die 30 000 Euro Studiengebühr im Jahr zahlen.
Chillen auf einem Rasen der Universität Bristol. Wer aus Deutschland oder einem anderen EU-Land stammt, muss dort um die 30 000 Euro Studiengebühr im Jahr zahlen. Ian Murray/Imago

Studieren im Land des Brexits ist für EU-Bürger so teuer geworden, dass den Hochschulen immer mehr Studenten und Einnahmen fehlen. Einer Verhandlungslösung steht auch ein ultrarechtes Narrativ im Weg.

Von Michael Neudecker, London

Am 23. Juni 2016 veränderte eine knappe Mehrheit der 33,5 Millionen Briten, die zum Wählen gingen, die Zukunft ihres Landes – und die Europas. 52 Prozent stimmten vor zehn Jahren für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Boris Johnson gewann danach Wahlen mit dem Slogan „Get Brexit Done“. Aus heutiger Sicht klingt das wie Hohn. Get Brexit Done, den Brexit abhaken? Das ist, wie man inzwischen weiß, unmöglich.

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