Matt Hancock (40) ist ein frisches Gesicht bei den Konservativen und das jüngste Mitglied im Kabinett. Er gilt als gemäßigter Kandidat und setzte sich vor dem Referendum 2016 für einen Verbleib in der EU ein. Ein Remainer ist er heute nicht mehr, den No-Deal-Brexit will er aber lieber nicht, sondern stattdessen einen Kompromiss aushandeln.

Der Gesundheitsminister (hier mit einer Tüte Karamell-Waffeln) strebt einen Ausgleich zwischen Souveränitätsinteressen und Marktzugängen an. Er unterstützte Premierministerin May bei ihren Versuchen, das Austrittsabkommen durchs Parlament zu bringen.

Bild: AFP 7. Juni 2019, 07:342019-06-07 07:34:12 © SZ.de/jsa