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Brexit: "Ich denke, beide Seiten verlieren bei dieser Scheidung"

Brexit: EU-Chefverhandler Michael Barnier

Michel Barnier hat viereinhalb Jahre lang für die EU mit Großbritannien verhandelt. Er erinnert sich an schwierige Momente, aber auch an herzliche Begegnungen.

(Foto: AFP)

EU-Chefverhandler Michel Barnier zieht Bilanz, verteidigt die Grenzkontrollen - und macht keinen Hehl daraus, dass er es vernünftiger gefunden hätte, wenn Großbritannien in der Gemeinschaft geblieben wäre.

Interview von Björn Finke, Brüssel

Die Aufgabe ist noch nicht komplett erledigt: Zwar haben sich EU-Chefverhandler Michel Barnier und sein britisches Gegenüber, Lord David Frost, an Heiligabend auf ein Handelsabkommen geeinigt. Ohne das hätten zum Jahreswechsel Zölle zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU eingeführt werden müssen. Denn da endete die Brexit-Übergangsphase, während der das Königreich im EU-Binnenmarkt und der Zollunion geblieben war. Doch Barnier ist weiter mit dem Brexit beschäftigt. Der 70-jährige Franzose diskutiert in diesen Wochen mit EU-Regierungen und Europaabgeordneten über den Vertrag. Die Parlamentarier müssen das Abkommen bis Februar oder März billigen. In einem Video-Interview mit der Süddeutschen Zeitung und einigen ausländischen Medien blickt Barnier zurück - und nach vorne.

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