Zehn Jahre Brexit-ReferendumDie Rechnung geht nicht auf

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Boris Johnson 2016 im „Vote Leave“-Bus. Die Brexit-Befürworter stellten die Folgen des Ausstiegs aus der EU teilweise falsch dar.
Boris Johnson 2016 im „Vote Leave“-Bus. Die Brexit-Befürworter stellten die Folgen des Ausstiegs aus der EU teilweise falsch dar.
Imago/Parsons Media

Der Brexit hat die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs massiv verändert. Wie genau, ist schwer herauszufinden. Geht es den Briten jetzt besser oder schlechter?

Von Martin Wittmann, London

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Ja, selbst die Schwaben spielten irgendwann bei der großen Kampagne eine kleine Rolle, wenn auch unfreiwillig. Den Bus, mit dem Boris Johnson 2016 durchs Vereinigte Königreich (UK) tingelte, um für den Brexit zu werben, hatte die Stuttgarter Firma Neoplan hergestellt. Von Kritikern auf die kontinentaleuropäische Herkunft des Gefährts hingewiesen, sagte ein Sprecher des „Leave“-Lagers damals: „Natürlich ist das ein deutscher Bus, wir wollen ja, dass er pünktlich ist.“ Wichtiger als die Pünktlichkeit aber war der Slogan, der auf dem Bus stand: „We send the EU £350 million a week, let’s fund our NHS instead“.

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Zehn Jahre Brexit-Referendum
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Am Dienstag vor zehn Jahren stimmten die Briten für den Austritt aus der EU. Kein Grund zum Feiern, finden die meisten heute, viele wollen zurück. Doch die Politik in Brüssel und London hat der Brexit noch fest im Griff.

SZ PlusVon Michael Neudecker und Hubert Wetzel

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