Brauchtum:Tausende Pilger bei Echternacher Springprozession

Pilger ziehen bei der traditionellen Springprozession durch das luxemburgische Grenzstädtchen Echternach. (Foto: Harald Tittel/dpa)

Das Wetter war trüb. Dennoch kamen wieder Tausende Menschen zu der traditionellen Springprozession nach Echternach.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Echternach (dpa/lrs) - Trotz Regens hat die traditionelle Springprozession im luxemburgischen Echternach am Dienstag wieder Tausende Pilger angelockt. Nach ersten Schätzungen kamen rund 7500 Teilnehmer, sagte der Sprecher der katholischen Kirche Luxemburgs in Echternach. Die Menschen bewegten sich bei kühlen Temperaturen betend, springend und musizierend durch die Kleinstadt nahe der deutschen Grenze. 

Im vergangenen Jahr war die Zahl der Teilnehmer auf rund 8000 geschätzt worden. Wohl auch wegen des trüben Wetters habe es weniger Zuschauer gegeben. Die gut 30 Gruppen seien teils größer gewesen, sagte der Sprecher.

Mit der Springprozession wird der heilige Willibrord (658-739) verehrt: Er hatte als angelsächsischer Benediktinermönch um 700 als Stützpunkt seiner Missionsarbeit die Abtei Echternach gegründet und ist in der Basilika beigesetzt. Seit 2010 gehört die gut 500 Jahre alte Wallfahrt zum immateriellen Kulturerbe der Unesco. Die Gläubigen springen bei der Prozession von einem Bein auf das andere vorwärts.

Bei der Prozession seien sowohl Gläubige als auch Bischöfe aus Luxemburg, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Deutschland dabei gewesen - darunter der Trierer Bischof Stephan Ackermann und der Bischof von Münster, Felix Genn.

© dpa-infocom, dpa:240521-99-110823/2

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