Vom Schuhputzer zum Präsident: Luiz Inácio Lula da Silva hat sich von ganz unten hochgekämpft und am eigenen Leib erfahren, was Armut bedeutet. Während seiner Amtszeit gelang es ihm zwar, die große Armut seines Landes zu verringern. Aus der Sicht der Indianer ist er aber ein "großer Zerstörer", der das Schicksal der Indigenen bei seinem Streben nach wirtschaftlichen Aufschwung vergisst. Nach acht Jahren an der Spitze Brasiliens darf der beim Rest der Bevölkerung sehr beliebte Poltiker sich nicht erneut zur Wahl stellen. Für die Präsidentschaftswahlen im Oktober hält er aber eine Nachfolgerin bereit:

Bild: AP 25. August 2010, 16:262010-08-25 16:26:33 © sueddeutsche.de/lama/mati