BrandenburgVerfassungsschutz warnt vor Turboradikalisierung Jugendlicher

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Brandenburgs Verfassungsschutz hat vor einer zunehmenden Radikalisierung junger Menschen durch die sozialen Medien gewarnt. Extremisten versuchten gezielt, die junge Generation zu manipulieren, erklärte Innenminister Jan Redmann (CDU) am Freitag in Potsdam zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2025. Die Jugend werde von gewaltorientierten Neonationalsozialisten, Islamisten und Linksextremisten „geködert und turboradikalisiert“. Redmann schlägt deshalb vor, den Zugang zu sozialen Medien für Jugendliche zu beschränken. Zudem fordert er eine Anpassung des Straf- und Polizeirechts sowie erweiterte Befugnisse für den Verfassungsschutz.

Insgesamt verzeichnete der Verfassungsschutz in Brandenburg einen erheblichen Anstieg des extremistischen „Personenpotenzials“ auf 7540 Personen. Das waren 2035 Menschen mehr als vor einem Jahr. Die mit Abstand meisten Menschen wurden dabei im Bereich Rechtsextremismus gezählt.

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